david chotjewitz

english THEATER: PLAYSTATION, im Jahr 2000 in Hamburg gegründet, hat sich zu einer Plattform für neue Theater- und Performance-Projekte entwickelt. Wir haben Musik-Theater-Projekte mit jugendlichen Rappern, Tänzern und Musikern realisiert, aber auch Stücke mit Schauspielern und Sänger. 2002 haben wir BLUT on the DANCEFLOOR für eine Techno-Disco auf der Reeperbahn inszeniert, STIRB, POPSTAR, STIRB hatte 2003 auf Kampnagel Hamburg Premiere. Der mit den Jugendlichen entwickelte Text für BLUT on the DANCEFLOOR wurde mit einem Stipendium des Deutschen Jugendtheaterzentrums ausgezeichnet, dass Stück diente außerdem als Vorlage eines Rundfunkfeatures für den SDR-Dschungel. Stirb, Popstar, Stirb ist als Vorlage für den Roman Crazy Diamond, der 2005 bei Carlsen erschien, genutzt worden. 2005 inszenierte THEATER: PLAYSTATION "Boys don't Cry" mit professionellen Darstellern in Hochhäusern und Reihenhaus-Siedlungen der Hamburger Peripherie.

Im selben Jahr wurde mit "Playstation Altona" erstmals ein Projekt zur gezielten Vorbereitung auf eine Schauspiel-Ausbildung für Jugendliche angeboten. Als Ergebnis dieses Projekts führten die Jugendlichen eine Workshop-Presentation unter dem Titel "Ich Klassiker" auf. Dabei ging es um den Zusammenhang zwischen persönlicher, kultureller und nationaler Identität und um die Rolle, die das Erbe der klassischen deutschen Literatur dabei spielt. Playstation Altona hat 2006 unter dem Titel "Hotel-Europa", unterstützt durch das Programm "Jugend für Europa", eine neue Performance präsentiert. Jugendliche leiten und organisieren das Projekt selbst. THEATER: PLAYSTATION beschäftigt sich damit, persönliches, autobiographisches Material für Theaterstücke zu entwickeln.

Im Mittelpunkt steht dabei die Kraft, Authentizität und Spielfreude der Darsteller und zugleich die Suche nach künstlerisch anspruchsvollen, auch experimentellen Umsetzungen. Texte, Szenen, Songs und Choreografien entstehen in Gesprächen, Improvisationen und Proben. Das Ziel sind Musik-Theater-Projekte mit offenem, eher performance-artigem Ansatz: Gefühle, Geschichten, Bilder und Stimmungen; Hip-Hop, Tanz, Theater, Rockmusik und literarische Texte. Diese Stücke entwickeln sich meist in einem langen, kollektiven Arbeitsprozess. Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist das, was oft als public-site work bezeichnet wird. Wir sehen dabei aber nicht einen einzelnen Ort, sondern vielmehr den städtischen Raum als site, im gewissen Sinne also als Bühne, auf der sich die Episoden bewegen.

Die Spielorte sind alle letztlich wie kleine Theater eingerichtet, das Publikum sitzt und soll das Geschehen, meist aus unmittelbarer Nähe, mitverfolgen. An der Leitung der Projekte waren, neben David Chotjewitz, viele professionell arbeitende Trainer, Regisseure und Choreografen beteiligt (siehe auch den Menüpunkt "Team") Besonders bedanken wollen wir uns auch bei unseren Sponsoren und Förderern: Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg Fonds Darstellende Künste, Bonn Hamburgische Kulturstiftung Bürgerstiftung Hamburg Europäischer Sozialfonds Jugend für Europa Bezirksämter Hamburg-Altona und Wandsbek SAGA/GWG Air France Kirchenkreis Alt-Hamburg Sowie allen anderen, die geholfen haben!!!

 

 

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